Gemeinschaftliches Wohnprojekt TRIALOG Hilden bietet nachhaltige Stromversorgung für seine Klimaschutzsiedlung

Berlin, 21.10.2019: Die Energiewende schrei­tet auch in Hilden in gro­ßen Schritten voran. Als Pionier posi­tio­niert sich dabei das gemein­schaft­li­che Wohnprojekt TRIALOG Hilden. Das Wohnprojekt ist Teil der „Ko-Operativ eG NRW“, einer Dachgenossenschaft für gemein­schaft­li­che, nach­bar­schaft­li­che und sozia­le Wohnprojekte und Stadtteilinitiativen in NRW. TRIALOG Hilden hat mit sei­ner Klimaschutzsiedlung ein öko­lo­gi­sches und sozia­les Vorzeigeprojekt geplant, denn es wird im inno­va­ti­ven Effizienzstandard KfW 40 plus gebaut. Dazu gehört eine nach­hal­ti­ge Stromversorgung mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher. Der Kooperationspartner SOLARIMO über­nimmt dabei die gesam­te Abwicklung.

Mieterstrom: Mehrwert für Mensch und Umwelt

Auf den Dächern der Klimaschutzsiedlung Hilden wer­den ca. 317 Photovoltaikmodule auf einem exten­si­ven Gründach ver­baut. Diese haben eine Leistung von rund 100 kWp und erzeu­gen ca. 84,1 MWh sau­be­ren Strom im Jahr. Ein Teil der Photovoltaikmodule ist mit einer ele­gan­ten Photovoltaik-Glas Lösung in dem Dach der Laubengänge inte­griert. Durch den Batteriespeicher mit einer Kapazität von knapp 40 kWh erhöht sich der Anteil des Solarstroms, der im Haus ver­braucht wird. Die weit­ge­hen­de Nutzung des Solarstroms vor Ort belas­tet die Stromnetze nicht und redu­ziert den Bedarf
die Stromnetze aus­zu­bau­en.

Dadurch wird ein Angebot für sola­ren Mieterstrom mög­lich. Die Mieter, die den Neubau vor­aus­sicht­lich Mitte 2021 bezie­hen wer­den, kön­nen auf Wunsch nach­hal­ti­gen und güns­ti­gen Strom direkt von den eige­nen Dächern bezie­hen. Der Batteriespeicher sorgt dafür, dass sie mög­lichst viel Strom vom Dach nut­zen kön­nen. Nur falls der Strom aus der Batterie nicht aus­reicht, erhal­ten die Mieter zusätz­lich zer­ti­fi­zier­ten Ökostrom aus dem Netz.

Die Mieter leis­ten mit der Photovoltaikanlage einen wich­ti­gen Beitrag zum Klimaschutz, der über die Energieeinsparung durch die Effizienz des Gebäudes noch hin­aus­geht. Durch die Erzeugung von sau­be­rem Solarstrom ver­mei­det das öko­lo­gi­sche Vorzeigeprojekt Klimaschutzsiedlung TRIALOG Hilden rund 43 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr aus fos­si­len Kraftwerken. Dies ent­spricht einer CO2-Bindung von 3.473 Buchen.

Der Strompreis in der Klimaschutzsiedlung liegt min­des­tens 10 Prozent unter dem Tarif des ört­li­chen Grundversorgers. Dieser attrak­ti­ve Preis wird durch gesun­ke­ne Preise für Photovoltaikmodule, das neue Mieterstrom-Gesetz im EEG und durch den Projektpartner SOLARIMO mög­lich.

SOLARIMO ermöglicht Partizipation an der Energiewende

SOLARIMO hat als jun­ges Unternehmen aus Berlin das Ziel die Energiewende die Städte zu brin­gen. Der Spezialist für Mieterstrom plant, rea­li­siert und betreibt sola­re Mieterstrom-Projekte in ganz Deutschland. Sie bie­ten maß­ge­schnei­der­te Lösungen, um Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäuser zu brin­gen und die Mieter mit grü­nem Strom zu ver­sor­gen. “Die Vision von SOLARIMO ist es, die Welt nach­hal­ti­ger zu machen. Dafür hel­fen wir Gebäudeeigentümern, ihre unge­nutz­ten Dachflächen mit Solaranlagen zu bele­gen.” erklärt Daniel Fürstenwerth Geschäftsführer und Mitgründer der SOLARIMO GmbH.

Das Unternehmen über­nimmt den gesam­ten Prozess, von der ers­ten Planung über die tech­ni­sche Umsetzung bis hin zum Betrieb der Anlage und Verkauf des Stroms. Die Wohnungsgenossenschaft hat als Auftraggeber dabei kei­ner­lei Kosten, son­dern kann den Mietern güns­ti­gen Strom anbie­ten und so Vorreiter im Bereich nach­hal­ti­ges Wohnen wer­den.

Neben Wohnungsbaugenossenschaften eig­nen sich Projekte mit einem Partner wie SOLARIMO auch für Mietshäuser im kom­mu­na­len Besitz, wie Schulen, Kindergärten und Verwaltungsgebäude. Gleiches gilt für gewerb­li­che Gebäude, denn sowohl die öffent­li­che Hand als auch Unternehmen der
Privatwirtschaft pro­fi­tie­ren davon, Energie nach­hal­tig und lokal zu pro­du­zie­ren, sodass sie direkt zur Verfügung steht, wo sie benö­tigt wird.